Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Auf Wiedersehen!

Wie ihr sicher schon gemerkt habt wird diese Seite seid längerem nicht mehr gepflegt. Das autonome Blättchen, das bei uns zu Gast war, hat sich auch schon vor längerer Zeit eine eigene Webpräsens zugelegt und nutzt unser Projekt seitdem nicht mehr. Unsere Seite wird voraussichtlich nicht wiederbelebt, sondern bleibt nur als Archiv bestehen.

Die neue Seite des autonomen Blättchens:
autonomesblaettchen.noblogs.org

Also ist jetzt Schluss….

….see you on the Barricades

Antimilitarismus in Hannover

Diese Seite sollte gruppenübergreifend über den antimilitaristischen Widerstand in Hannover informieren. Auf der Startseite gab es Berichte zu Aktionen, Texte und Ankündigungen. Außerdem gibt es ein Archiv mit allen Artikeln zu antimilitaristischen Aktivitäten in Hannover seit 2001, die wir auftreiben konnten und eine Terminübersicht, eine Text-, eine Material- und eine Linksammlung.
Und das autonome Blättchen war zu Gast auf unserer Seite.
…seht euch um

autonomes Blättchen Nr. 15 ist da!

Download: autonomes Blaettchen Nr. 15 November/Dezember 2013

Aus dem Vorwort

Kurz vor Redaktionsschluss ergriffen uns Panik und Schweißausbrüche. Auch Herzattacken waren nicht mehr auszuschließen. Doch dann: Die Rettung. Kurz vor Knapp explodierte unser Postfach! Die Papierberge reichten uns bis zu den Knien – naja, fast. Fettes Dankeschön dafür an euch! Wenn wir jetzt noch dieses winzig kleine Problem der mangelnden Spenden in den Griff kriegen könnten – Achtung: Zaunpfahl – bleiben uns (und euch) in Zukunft vielleicht diverse Beschwerden erspart. Bisher erfreuen wir uns jedoch erquickender Gesundheit und auch dieses Mal haben wir eine spannende Zeitung für euch gebastelt.

Viel Spaß beim Lesen, Diskutieren und Streiten. Da wir uns erst im neuen Jahr wieder melden werden, wünschen wir euch schon jetzt ein gutes Restjahr. Im Zweifelsfall
bis zum 21.12. in Hamburg. Lasst es krachen, lasst es knallen, dem Blättchen würden Spenden gefallen!

Das Redaktionskollektiv

Inhalt:

04: War-starts-here-camp 2014 – Einladung zu einem Vorbereitungstreffen

04: kein Gott + kein Staat + kein Militärkonzert

05: Kommt zu unserem Prozess! (BW-Bigband in Bad Nenndorf)

05: Kurzes Update zu Ermittlungen wegen anti-militaristischer Aktionen (GÜZ)

06: Disskussionsbeitrag zu den Razzien vom 14.08.2013 in Berlin

08: Aktueller Stand im “RAZ-Verfahren”

09: Meine DNA gehört mir!

10: Computer, Internet, Handy – Was bedeuten Snowdens Enthüllungen für eine widerständige Praxis?

22: Entgrenzte Kriege – Robotorisierung des Tötens auf der Basis digitaler Vollerfassung

25: Dokumentation: Ein Aufruf zum Übergriff – Broken Glass – Die Google-Datenbrille

26: Videoüberwachung an Bahnhöfen

27: Diana die Jägerin

27: Dokumentation: Farbe und Steine gegen Haus Rissen in HH

28: Dokumentation: Freiheit für Sonja!

29: Selbstorganisierung statt Repression!
Diskussionspapier zur bundesweiten Flora-Demonstration am
21.12.2013 in Hamburg

31: Prozess gegen Antifaschisten aus Hannover in Berlin

31: Dokumentation: Farbe gegen Bund der Vertriebenen in H

32: Zeuge im Auto verbrannt – wie groß war das NSU-Netzwerk?

33: Interview mit brasilanischen Aktivist_innen

36: Dokumentation: Polizeizentrum bei Bristol (UK) abgebrannt

37: Gedanken über die Hexenjagd auf Anarchist_innen nach Attacken in Bristol

38: Sind wir im sozialen Krieg?

45: Priebke, Piusbrüder und das einigende Moment der Antimoderne

47: This is what russian nationalism looks like?

49: „They are the Mackeristas“ – What about you?

51: Wächterin der Moderne oder wie in der Alten Pauline/Detmold die Kufiya zum Putztuch wird

54: Ein Gespräch mit dem syrischen Anarchisten Nadir Atassi

57: Rockupy – eine Blockupy-Auswertung

Download: autonomes Blaettchen Nr. 15 November/Dezember 2013

Autonomes Blättchen Nr. 14 ist da!

direkt zum Download

Vorweg,

einen herzlichen Dank für das Lob, die Spenden, die zugesandten Texte und – wir wollen es nicht verschweigen – die Aufmunterungen, unbeirrt weiter zu machen. Das tut gut.
Schlechte Nachrichten gibt es natürlich auch: Zu wenig Spenden, eingereichte Texte und Lob. Aber nach nun 14 Ausgaben lässt sich das autonome Blättchen nicht so schnell unter kriegen. Wir haben auch dieses mal an einer lesenswerten Ausgabe gearbeitet. Was drin ist, seht ihr ja. Was nicht drin ist, wurde schon woanders ausgiebig veröffentlicht.

In unserer Nähe fanden Anfang August eine Blockade gegen die Nazi-Demo in Bad Nenndorf und der Protest gegen das Sommerfest der 1. Panzerdivision in Hannover statt. Zu beidem erreichte uns kein Bericht. Schade. Die offiziellen Presseerklärungen des Bündnisses gegen den Nazi-Aufmarsch sind leider nicht für linke Publikationen geeignet. Pressemitteilungen die uns erklären, dass der olle Bundestagsvizepräsident mit blockiert und dass das toll sei, halten wir nicht gerade für gelungene Vermittlung linker Inhalte. Wenn ihr wollt, dass wir eure Texte abdrucken, schickt uns Berichte, Auswertungen oder Analysen aus linksradikaler Perspektive und nicht dieses Gewäsch, das um Gehör in den bürgerlichen Medien fleht.

Obwohl wir eine Ausgabe mit einigen inter- oder transnationalen Bezügen zusammengestellt haben, fehlen uns schmerzlich Texte zu den aufständischen Situationen in der Türkei, Brasilien, Schweden, Bulgarien… und dem Aufstand/Bürgerkrieg in Syrien. Amliebsten hätten wir nämlich Texte, die darüber hinaus gehen, die Ereignisse zu schildern. Aus Brasilien, genauer Rio, gibt es wenigstens einen frisch übersetzten Text von 2011. Der ersetzt zwar keine Einschätzung der aktuellen Ereignisse, erlaubt aber zumindest einen Einblick in die schon lange gärenden sozialen Konflikte in Rios Favelas. Zu Syrien haben wir zwar viel gefunden und diskutiert, doch die Berichte oder Einschätzungen schienen uns stark propagandistisch geprägt. Wir selbst können aber nicht immer einschätzen, wer die Person/Gruppe ist, die interviewt wurde oder blogt und haben wenig Lust Propaganda der einen oder anderen Seite eines militarisierten Konfliktes abzudrucken. Wenn ihr also zum nächsten Einsendeschluss gute aktuelle Texte beisteuern könnt oder Kontakte habt, denen wir selbst Fragen stellen können, her damit!

Wir haben Texte aus anderen Zeitschriften geschickt bekommen und auch selber welche geklaut, von denen wir glauben, dass sie noch nicht genügend Verbreitung erfahren haben. Wundert euch also nicht, wenn ihr den einen oder anderen Text schon mal gesehen habt. Schreibt halt selber Texte, wenn‘s euch stört – egal ob lang, kurz, analytisch oder beschreibend, mit Rechtschreibfehlern oder ohne, sehr schlau oder nur ein bisschen politisch. Fast wäre noch ein Text über die allgemeine und besondere Hoffnungslosigkeit der Lage im Allgemeinen und Besonderen in die Nummer vierzehn gerutscht – aber so lange es noch Besseres zu berichten gibt, schaffen wir es vielleicht auf diesen zu verzichten. Unterstützt das autonome Blättchen und die anderen linksradikalen Zeitschriften, seid widerständig und genießt den heranrauschenden Herbst,

das Redaktionskollektiv

Inhalt

04: Doku: Glasbruch und Farbe am Innenministerium

04: Doku: Antimilitaristischer Farbanschlag auf DGB

05: Einwohnermeldeamt besetzt

06: Echt heißes Camp!

11: Doku: Attacke auf Bürogebäude von ThyssenKrupp

13: „Spiel mir das Lied vom Tod“ – Musikschau der Nationen stören!

14: Wir schmeißen mit Grundsteinen…

16: Razzien und §129 Verfahren wegen RAZ und Radikal

17: Razzien in Berlin wegen Jobcenter Aktionen und Angriff auf Bullen

17: E-Book? Weg mit dem Dreck!

18: kleine moleküle, großer effekt?

23: »Es dürfen keine Geheimnisse bekannt werden, die das Handeln des Staates beeinträchtigen« – Zum NSU-Komplex

28: Keine Moslembrüder, kein Militär – Die Revolution geht weiter

31: Warum die ägyptische Revolution noch lange nicht tot ist

34: Freiwillig in den Kreis, auf den Platz treten (Kairo)…

37: Genozid und Inszenierung – Über die in Rio de Janeiro gemachten Erfahrungen

43: Hungerstreik der Gefangenen in kalifornischen Knästen

44: Berufungsprozess zur Castorblockade in Caen im November 2010

46: Was passiert in Russland?

49: Aufrechte Litauer_innen gegen den verrotteten Westen – Baltic Pride in Vilnius

52: Thesen zu Homosexualität und Homophobie

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autonomes Blättchen Nr. 13 ist da!

autonomes Blaettchen Nr. 13 Mai/Juni 2013 Download

Inhalt:

04: Aktion gegen Scheuerl, Arretz und KiK-Märkte

05: war starts here camp

06: Vorsicht! Abholung von Asservaten

07: Vom Grollen der Vulkane in den Metropolen: 1. Mai verlängert

09: Lohnarbeit du seist verdammt, Feuer und Flamme fürs Arbeitsamt!

11: Zypern: Neither the haircut, nor the hairdresser!

12: Europäische Generalstreiks – sind auch unsere Sache

14: Revolte in Slowenien – GOTOVI SO! Sie sind alle erledigt!

15: Zur Abschaltung von Indymedia Athen:

- Die Zensur in der Epoche der Junta der Memoranden und des Kapitalismus
- Die Deutsche Telekom als Behörde, die Indymedia Athen abschaltet

17: Brief an black bloc in Ägypten

19: Aufruf World Social Forum: Das Volk will den Sturz des Systems

21: EU-Polizeiprojekte beglücken den arabischen Frühling

23: Zur aktuellen Situation in Belarus

24: NSU:

- Der 1001. Zufall oder Beihilfe zu Mord
- Mindestens 24 Spitzel im NSU-Umfeld
- Staatsanwaltschaft wegen NSU-“Ermittlungen“ angegriffen
- Erinnern heißt handeln – 10.000 gegen Naziterror und Rassismus in München

30: Kurdistan-Volkshaus Hannover:

- Interview mit einer kurdischen Genossin
- Razzia im Kurdistan-Volkshaus

34: FEMEN – Feminismus oder Farce?

35: GIZ-Prozess letzter Akt – Anklage gegen Antimilitarist_innen gescheitert

36: Klage gegen Franquismus

38: H Camover! Fünf Überwachungskameras unbrauchbar gemacht

39: Aufstand vs. Organisation. Betrachtungen über eine sinnlose Spaltung

autonomes Blaettchen Nr. 13 Mai/Juni 2013 Download

autonomes Blättchen Nr. 12!

Das autonome Blättchen Nr. 12 ist da! Hier oder im Infoladen deines Vertrauens.

Infos und alle Ausgaben oder direkt zum Download Nr. 12

Inhalt:

04: Interview black bloc egypt und eine Welle von Brandsätzen und Straßenkämpfen

06: 40.000 Zapatistas besetzen schweigend 5 Städte in Chiapas

07: Kommunique EZLN

10: Wo ist der Krieg?

14: Prozess gegen Antimilitaristen

15: Die „13er Pflicht“ – Wie Militär gegen Demos vorgeht.

18: Krieg beginnt hier – in der Löberfeldkaserne

19: Aktionstag am GÜZ – Der Sprung ins kalte Wasser

22: Krieg beginnt hier – Aktionsticker Juli 2012 – Februar 2013

26: Eine zweigleisige Strategie und ein offener Brief

33: m.i.l.i.T.a.n.z – connecting people

37: Buchempfehlung: Eine kurze Einführung in die Geschichte der RAF

38: Wir haben mit einem Zug angefangen…

39: Prozesse zum Mord an Oury Jalloh

41: Nichts ist vergessen und Niemand! – Freiheit für Sonja Suder und Christian Gauger!

43: Solikomitee zum Antrag auf Aufhebung der Haft für Sonja

44: Die Wiedergeburt des radikalen Nationalismus in Polen

47: Plötzlich plappern Anna und Arthur

direkt zum Download Nr. 12

Antimilitaristen/innen stören Azubitage

von linksunten.indymedia.org

Heute haben mehrer Antimilitaristen/innen mit großen Transparenten auf den Azubi- und Studientagen darauf aufmerksam gemacht, dass Bundeswehr und Rüstungskonzerne keine normalen Arbeitgeber sind.
Einige Vermummte kletterten auf das Dach der Halle 20 und ließen ein etwas 4 mal 5 Meter großes Transparent runter, so dass es unübersehbar neben dem Eingang hing: „Krieg beginnt hier“. Es wurden auch Flugblätter vom Dach geworfen, die dazu aufriefen, Krieg hier zu blockieren, zu sabotieren und zu markieren. Anschließend wurde der Aufgang zum Dach mit Kettenschlössern versperrt, so dass die Messe-Security nicht auf das Dach kam.
Auf dem dach
Andere stellten sich mit einem Transparent vor den Bundeswehrstand und verteilten Flugblätter, auf denen dazu aufgerufen wurde, keine Ausbildung bei der Bundeswehr und bei Rüstungskonzernen zu machen.
Viele jugendliche Besucher/innen interessierten sich für die Aktion. Der Veranstalter der Messe rief jedoch die Polizei und ließ die Leute aus der Halle werfen, wo sie noch eine Weile auf das mörderische Geschäft des Militärs hinwiesen.

Die Leute, die auf dem Dach waren, sind scheinbar entkommen.
Wir finden gut, dass es Leute gibt, die auf Bildungsmessen was gegen die Militarisierung von Bildungspolitik machen.

„Kein Werben für’s Sterben!“ – Das finden wir auch.

Eine gute Gelegenheit die Bundeswehr das nächste mal zu stören, ist am 29.11.12 bei dem Kirchenkonzert des Heeresmusikkorps der 1. Panzerdivision in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover.

Militär und Kirche Hand in Hand

Gegen die Zusammenarbeit von Kirche und Militär gibt es weiterhin Proteste in Hannover.
Bereits gestern gab es eine Mahnwache vor dem Landeskirchenamt. ca. 30 Personen protestieren mit Lärminstrumenten und Flugblättern gegen die Segnung der Kriege durch die Militärseelsorge. Die Mahnwache war Teil der Kampagne gegen Militärseelsorge
Dazu wird es nächste Woche eine weitere Mahnwache geben. Außerdem steht auch wieder das Adventskonzert der 1. Panzerdivision vor der Tür.

Mi. 21. November 2012 Mahnwache gegen die Zusammenarbeit von Kirche und Militär
Krieg beginnt hier – Militärseelsorge abschaffen!
12-13 Uhr vor dem Sitz der EKD (Schaumburgsstraße)

Sa. 29. November 2012 Militärkonzert stören! Kundgebung gegen das Adventskonzert der 1. Panzerdivision Hannover. Bringt alles mit was laut ist!
18.30 Uhr vor der Neustädter Hof- und Stadtkirche (Rote Reihe 8)

autonomes Blättchen Nr. 11 ist da!

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„Auch dieses mal gibt es eine Mischung aus Lokalem, Überregionalem und Internationalem, aus Praktischem und Theoretischem und aus Kurzem und Langem. Also für Jede_n was dabei. Allerdings hinken wir einen Monat hinter unserem üblichen Erscheinungsrhythmus hinterher. Nun, eine alte Zeitung ist halt kein D-Zug, wie man früher sagte…“

Inhalt:

03 Antimilitarist_innen! Keine Zeug_innen des Staates!

04 Aktionstag auf dem GÜZ – eine Auswertung

08 Dokumentation: militante Streckensperrung bei Gardelegen

09 Stand der Repression gegen das antimilitaristische Camp

12 Dokumentation: Aktion gegen Imtech Marine in Kiel

14 Antimilitarismus in Hannover – zum Ende eines Aufbruchs

16 alerta Hannover ist aufgelöst!

17 „Besseres Hannover“ und die Graue Eminenz

20 Schlag gegen Anarchist_innen in Italien

21 Situation der in Turin Verhafteten

22 Zweifle nie an der Komplizenschaft eines Nagels

23 Die Feuerrose ist zurückgekehrt

40 Die Scherbentheorie

49 Telio – Profit hinter Gittern

51 Freilassung von Thomas Meyer Falk!

56 Verwertung erfolterter Aussagen gegen Sonja und Christian!

57 Dokumentation: Aktion gegen Hamburger Justizsenatorin

59 „Da sind sie schnell hin und weg“ Knast im Flughafen Berlin

60 urban operations 2020

68 Häuser besetzen!? Häuser besitzen?!

70 Start the Wort – Krieg den Brief!

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Kein Stand von Rheinmetall bei Berufsmesse in der Uni

von Studi gegen Rüstungsscheiße bei indymedia

An der Uni Hannover fand am 31.10 und 01.11 die Firmenkontaktmesse „Kiss Me“ statt. Hier sollen angehende Karrierist_innen mit Großkonzernen flirten um zu sehen, ob nicht eine längerfristige Liebelei in frage kommt. Neben der DB AG, Volkswagen und anderen Unsympaten wollte sich auch Rheinmetall, einer der größten deutschen Rüstungskonzerne beim Speeddating präsentieren. Der Messestand und der Vortrag „Rheinmetall: Faszination Technik – Einstieg und Karrieremöglichkeiten“ wurden aber kurzfristig abgesagt.
Wie die Faszination Technik bei Rheinmetall aussieht, zeigt sich, in der Produktpalette des Unternehmensbereichs Defence. Dort gibt es Munition, Schusswaffen, Militärfahrzeuge, Panzer, Artillerie, Fluggeräte, Flugabwehr, Wehrelektronik und Ausbildungsgerätschaften, also fast alle Widerlichkeiten, die für eine Krieg gebraucht werden.
Auf der letzten Vollversammlung der Studierenden gab es eine klare Positionierung gegen eine Zusammenarbeit der Uni mit Kriegskonzernen:
„Wir fordern einen sofortigen Stopp sämtlicher Rüstungsforschung an der Universität. Wissenschaft soll nicht dem Militär dienen.“(aus dem Forderungskatalog)
Jetzt findet eine Auseinandersetzung um die Einführung einer Zivilklause, die das Forschen und Entwickeln für militärische Zwecke verbietet, statt. Neben Veranstaltungen und einer Initiative des studentischen Vertreters im Senat setzt sich auch der AStA(Studierendenvertretung) für die Einführung einer Zivilklausel ein.
Das die Uni Hannover keine Skrupel hat mit Militärs und Rüstungskonzernen zusammen zu arbeiten, zeigt eine entlarvende Aussage der Vize-Presidenten in der Lokalpresse. Am 04. Oktober ließ er in der Neuen Presse in einem Artikel mit dem schönen Namen“Geheim! Uni forscht fürs Militär“ verlautbaren:
„Kontakte zu Instituten der Bundeswehr unterhalte die Leibniz-Uni seit Jahren, sie seien „Standard“ und reichten bis in den Zweiten Weltkrieg zurück.“
Um diese Aussage nicht unkommentiert stehen zu lassen schrieb der AStA wenige Tage vor der Firmenkontaktmesse einen Offenen Brief an den Unipräsidenten. Darin wird gefragt, ob dem Präsidium die Geschichte der Bundeswehr und der Wehrmacht bekannt ist und wie er es sich zu NS Kontinuitäten und dem 2. Weltkrieg als Angriffs- und Vernichtungskrieg stellt. Dazu gibt es bis jetzt keine öffentliche Stellungnahme.
Ein kleiner Erfolg geht aber schon auf das Konto des offenen Briefs. Rheinmetall hat seinen Stand auf der Firmenkontaktmesse abgesagt, bevor überhaupt öffentlicher Protest entstehen konnte.
Auf Nachfrage ließ Rheinmetall verlautbaren, dass die Uni bei ihnen angerufen hätte um studentische Protestaktionen anzukündigen. Auf ein „Handgemenge“ an Messestand, dass die Flirtstimmung versaut, hatten sie dann keine Lust gehabt und waren lieber zu Hause geblieben.

Haltet Augen und Ohren offen und beteiligt euch an den Auseinandersetzungen für eine Zivilklausel an der Uni Hannover!

Rüstungskonzernen und Militärs die Flirtstimmung vermiesen!
Für eine Welt ohne Waffengeschäfte, Militär und Karriereunis!

Krieg beginnt hier!

Pressemitteilung zum abgesagten Messestand und offener Brief des Asta

Anfrage des Asta an das Prasidium zur Kontinuitat der Rüstungsforschung an der Uni Hannover seit dem zweiten Weltkrieg