Hier gibt es die Ausgaben der Zeitung „autonomes Blättchen“.

Die ersten vier Ausgaben des Blättchen wurden von der Solidaritätsgruppe Hannover herausgeben. Diese will Alle unterstützen, die in der Region Hannover von der Repression des kriegerischen Deutschlands betroffen sind.
Anlass für die Gründung der Soligruppe war eine Hausdurchsuchung gegen einen Antimilitaristen, dem versuchte Brandstiftung und Waffenbesitz vorgeworfen wird. Er soll versucht haben, im Vorfeld des Sommerbiwaks, einen Pavillon im Stadtpark anzuzünden, der der Bundeswehr während ihrer Feier als VIP-Lounge dient. Alles weitere zur Soligruppe und könnt ihr im Blättchen Nr. 1 nachlesen.

Nun erscheint das Blättchen unabhängig von diesem Ermittlungsverfahren und der Soligruppe. Das Blättchen hat zwar einen Schwerpunkt auf Hannover, wird aber bundesweit verteilt und freut sich über Zusendungen von überall. Alles weitere zu Erscheinungsweise und vieles mehr könnt ihr in der Ausgabe Nr. 5 lesen.

Achtung!
Zur Nr. 5 gibt es aktuell folgende Ergänzung zu einem Artikel, die hier nach Bitte als Zitat veröffentlicht wird:

„Es sind Befürchtungen an uns herangetragen worden, dass 2 Formulierungen des Artikels „Himmelfahrtskommando“ nachteilig missverständlich seien. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion stellen wir folgendes klar.
1.
Der Titel „Himmelfahrtskommando“ ist ein Wortspiel in Bezug auf den Tag, an dem die beschriebenen Vorfälle stattfanden. Es war Himmelfahrtstag.
Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man mit Himmelfahrtskommando eine Unternehmung deren Ausgang gewiss ungünstig für die Protagonist_innen sein wird. Es ist ausdrücklich nicht gemeint oder impliziert, dass die beschriebene antifaschistische Aktion ein geplantes „Kommandounternehmen“ gewesen sei. Darüber würden wir auch nicht spekulieren. Ebenso haben wir den Begriff „Himmelfahrtskommando“ nicht als Synonym für „Kamikazeaktion“ benutzt.
Uns geht es darum, dass der Umgang mit der Repression, wie er bis zum Verfassen des Artikels war, unserer Meinung nach sicher zu negativen Folgen führen wird.

2.
„…militantes Handeln öffentlich zu vertreten und zu verteidigen kann natürlich nicht (nur) die Aufgabe der Beschuldigten sein.“
Mit diesem Satz ist nicht gemeint, dass die Beschuldigten sich zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft bekennen sollen. Es ist auch nicht impliziert, dass die Betroffenen überhaupt etwas konkretes zu den Aktionen sagen könnten oder an ihr Teil genommen hätten.
Es handelt sich vielmehr um die allgemeine Aufforderung, sich angesichts der Repression politisch zu einem offensiven und militanten Antifaschismus zu bekennen.
Das Gleiche gilt für die Forderung nach einem offensiven Umgang mit den gegen die Angeklagten erhobenen Vorwürfen.

Die Autor_innen des Artikels „Himmelfahrtskommando“"

Kontakt autonomes Blättchen:

post: Erna Stark
Klaus-Müller-Kilian-Weg 1
30167 Hannover

e-mail: autonomes-blaettchen [ät] riseup.net

Ausgaben:

Blaettchen Nr. 5 Februar 2011

Blaettchen Nr. 4 Oktober/November 2010

Blaettchen Nr. 3 Juli 2010

Blaettchen Nr. 2 Maerz 2010

Blaettchen Nr. 1 Dezember 2009

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