Archiv für Oktober 2011

Dokumentation: Achtung Staatsschutz

von linksunten.indymedia.org
Staatsschutz Hannover

Egal ob ihr…
… gegen Nazis vorgeht
…das Sommerbiwak und Militär sabotiert
… bei der Bildungsdemo die Bannmeile durchbrecht
… Häuser besetzt
…oder vieles anderes macht
Alle, die widerständig und linksradikal Politik machen, sind mit der Repression des Staatsschutzes konfrontiert.

In Anbetracht dessen wollen wir einen praktischen Umgang damit und spektrenübergreifende Solidarität stärken. Um mehr Klarheit über die Strukturen des Staatsschutzes zu schaffen, fangen damit an Allen unsere Gegenrechercheergebnisse zu Verfügung zu stellen. Wir hoffen damit zu einem adäquaterem Umgang mit den Bütteln beizutragen.
Außerdem wollen wir euch eine Struktur bieten, euch selbst zu beteiligen.“
weiterlesen und alle Fotos in druckbarer Auflösung bei:
linksunten.indymedia.org

VA Anquatschversuche und Aussageverweigerung

In der letz­ten Zeit ist es ver­mehrt zu Ver­su­chen der Be­hör­den ge­kom­men, po­li­tisch Ak­ti­ve und Leute aus deren Um­feld an­zu­quat­schen und zur Zu­sam­men­ar­beit zu nö­ti­gen.
Ziel ist, Men­schen aus po­li­ti­schen Zu­sam­men­hän­gen zu ob­ser­vie­ren, zu be­lau­schen und Daten zu sam­meln.
Das In­nen­mi­nis­te­ri­um hat das An­wer­ben von Spit­zeln an­ge­ord­net!
Ak­tu­ell gibt es ein ver­mehr­tes staat­li­ches In­ter­es­se In­for­man­t_in­nen in lin­ken Zu­sam­men­hän­gen an­zu­wer­ben. Der nie­der­säch­si­sche In­nen­mi­nis­ter Schü­ne­mann hat mehr­fach in In­ter­views be­klagt, dass die linke Szene so schwer für die Re­pres­si­ons­or­ga­ne zu durch­bli­cken sei. Wie auch bun­des­weit durch Bun­des­kri­mi­nal­amt und Ver­fas­sungs­schutz pro­pa­giert, kün­dig­te er an, dem ent­ge­gen zu wir­ken, indem ver­mehrt Spit­zel an­ge­wor­ben oder ein­ge­schleust wer­den. Und so sind auch in Han­no­ver in den letz­ten Mo­na­ten meh­re­re Per­so­nen an­ge­quatscht wor­den.
Im Rah­men der Ver­an­stal­tung soll über Sinn und mög­li­che Ab­läu­fe, sowie Re­ak­tio­nen auf An­quatsch­ver­su­che in­for­mie­rt werden. mehr Infos bei Rote Hilfe Hannover

Do. 20 Oktober 2011 um 20 Uhr im UJZ Korn.

1. Panzerdivision? Verpiss dich!

Die 1. Panzerdivision, deren Stab seit 1956 in Hannover stationiert ist, soll so schnell wie möglich nach Oldenburg verlegt werden. Dies verlautete am Montag in Berlin – verbunden mit dem Hinweis, dass Verteidigungsminister Thomas de Maizière die Entscheidung erst am 26. Oktober offiziell verkünden werde. Am selben Tag will die Bundesregierung auch mitteilen, welche Standorte weiterhin von der Bundeswehr genutzt werden sollen und welche Kasernen geschlossen werden.
HAZ dazu

Jetzt stehts also fest: Die 1. zieht nach Oldenburg. Wir verabschieden sie mit einem herzlichen: Verpiss dich!
Es wird aber auch noch Gelegenheit geben den Abschied gebührend zu zelebrieren.
Am 30.11. ist das Adventskonzert der 1. Panzerdivision in der Neustädter Stadt- und Hofkirche in Hannover.
und am 29. Juni 2012 soll, laut der Veranstaltungsagentur invite, im Stadtpark Hannover wieder das Sommerbiwak stattfinden.

Ansonsten hoffen wir auf einen heißen Empfang der 1. in Oldenburg:
Brandanschlag auf Bundeswehrdepot in Oldenburg
Brandanschlag auf Bundeswehrdepot in Oldenburg Februar 2011