2. Erklärung des AMAK

Antimilitaristischer Aktionskreis Region Hannover:

BEGINN DER AUSEINANDERSETZUNG

„Sollten wir aber Tod und Verwundung zu beklagen haben, ist Schluss. In dem Fall machen wir für den Trauerzeitraum weder ein Biwak noch eine Geburtstagsfeier. Dann wehen die Fahnen auf Halbmast.“
…markige Worte des Generalmajors Kneip, Kommandierender der 1. Panzerdivision, im letzten Oktober in der HAZ.
Dass es „eigene Verluste“ sein müssten, damit die Militärs auf ihre Feier verzichten, war klar. Aber auch nach den Trauerfeiern der letzten Wochen um unsere „tapferen Söhne“ laufen die Vorbereitungen für das Sommerbiwak weiter – wenngleich das im Internet angebotene Programm ein bisher nicht gekanntes Ausmaß an Tristesse verkörpert.
Die Bundeswehr ist sich nicht sicher: Bringt es mehr, die Party steigen zu lassen? Oder ist es besser, sie ausfallen zu lassen?
Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird –
Schon jetzt ist klar: Maßstab für das Stattfinden der Kriegsfeier ist einzig das Ansehen der Truppe. Der einzelne Soldat, die einzelne Soldatin ist dabei nichts als Kanonenfutter.

Wir sagen:
Der Krieg beginnt hier!
Schluss mit dem Sommerbiwak!
Tschüss der 1. Panzerdivision!
Kein Frieden mit der Bundeswehr!
Diss our troops!