Dokumentation: Frauenkampftag – Scheiben an der Uni kaputt

wir dokumentieren ein uns zugeschicktes Schreiben
„Anlässlich des internationalen Frauenkampftages am 8.März, haben wir Glasscheiben, die für Baumaßnahmen an der Universität Hannover vorgesehen waren, zerstört.
Nicht nur, weil die Uni, zumindest in den Führungsgremien von Männern domoniert ist, sondern auch weil die Uni Hannover sich mit der Abschaffung des Studienganges „Gender Studies“ von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem herrschenden Geschlechterverhältnis verabschiedet.
Die Abschaffung dieses Studienganges ist aber auch die Konsequenz einer, immer mehr auf Verwertung ausgerichteten, Forschung und Lehre.
Statt einer Kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen, geht es im Unibetrieb immer mehr um Herrschaftsabsicherung und Kriegsvorbereitung.
Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Sicherheitsforschung, mit einem Etat von jährlich über 6 Mio Euro. Mit der Summe könnte das Fortbestehen kritischer Wissenschaften über Jahre gesichert werden!
Insgesamt wirds wohl auch noch für neue Scheiben reichen. Insofern ändert unsere Aktion nichts. Sie ist aber Ausdruck einer Wut die zu Unsicherheitsfaktor wird…Wir fordern nichts von der Uni, sondern kündigen an das unsere Wut nicht kleiner wird,wenn wir als Studentinnnen, Arbeiterinnen, Prekäre, Hartz4 Empfängerinnen, Migrantinnen nur noch potenziell verwertbare Faktoren sind.
Für einen militanten Feminismus!“

Neue Presse zu der Aktion

HAZ