Brandanschlag auf Rosenpavillon – Zeugenvorladungen

folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

„Zahlreiche Antimilitarist_innen aus Hannover haben letzte Woche polizeiliche Zeugenvorladungen erhalten. Wir weisen diesen Kriminalisierungsversuch des Staatsschutzes entschlossen zurück.
Den Vorgeladenen gemein ist die Teilnahme an antimilitaristischen Demonstrationen und Protesten der letzten Jahre .Wer sich öffentlich gegen die Bundeswehr und Krieg engagiert, wird in die Nähe von Brandanschlägen gestellt. So sollen Aktivist_innen, die an Protesten teilnehmen, eingeschüchtert werden.
Diese Taktik wird nicht aufgehen – Keiner der Vorgeladenen wird zu Vernehmungen zur „Sachbeschädigung durch Feuer“ erscheinen. Darüber hinaus rufen wir weiterhin dazu auf, aktiv Widerstand zu leisten gegen Krieg, Militär und das Sommerbiwak.
Wir rufen alle, die Zeugenvorladungen bekommen haben und bisher keinen Kontakt zu uns hatten, auf sich zu melden:
zeugen-rosenpavillon[ät]web.de
Ansonsten gilt wie immer keine Spekulationen, wer wieso vorgeladen wurde oder auch nicht und wer mit dem Brand etwas zu tun haben könnte. Dies nutzt nur den Bullen.
Für die Vorgeladenen ist klar, dass Aussageverweigerung Selbstschutz und Solidarität bedeutet!
Gegen Krieg und Repression – 07.08. Sommerbiwak vermiesen!

Solidaritätskreis gegen die Kriminalisierung des Biwak-Widerstands“