Berlin: Razzia gegen Antimilitarist_Innen

Razzia beim Buchladen “Schwarze Risse”
Heute vormittag haben Polizisten den Berliner Buchladen Schwarze Risse nach Beweismitteln gegen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen durchsucht.
Wie zu hören ist, wird vor allem unser Flyer zum “Tag Y” gesucht, der unter dem Motto “Feste feiern, wie Sie fallen” dazu einlädt, am Ehrenmal der Bundeswehr Schampus zu saufen, wenn der nächste Bundeswehrsoldat “fällt”.
Wie wir allerdings schon vor zwei Wochen erklärt haben, ist die Aktion “verlegt” worden und war von Anfang an als satirische Provokation gemeint.
Die Polizei ermittelt wegen §§ 130 und 185 StGB (Volksverhetzung und Beleidigung).
Typisch: Die Soldaten ermorden in Afghanistan ganz praktisch Menschen, und wenn sie dabei mal selbst draufgehen, werden sie von der Politik als Helden gefeiert. Wer sich dagegen hinstellt und die Soldaten öffentlich verachtet, wird zum Straftäter gestempelt. Deutschland im Krieg – AntimilitaristInnen werden kriminalisiert.
Auch jene, die die neueste DFG-VK-Aktion nicht so gelungen finden, rufen wir zur Solidarität mit dem Buchladen Schwarze Risse und uns auf!

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